Wer kennt das nicht, man öffnet eine Website und es tut sich ersteinmal nichts. Man wartet und langsam aber sicher baut sich die Seite auf. Eine gefühlte Ewigkeit später kann man schon diverse Banner oder Ads bewundern und so langsam lässt sich auch der eigentliche Inhalt erahnen, oder man klickt die Seite einfach weg. Als Betreiber einer Seite möchte man natürlich möglichst viele User erreichen und deshalb sollte man auch in Highspeed-DSL Zeiten immer noch auf einen schnellen Seitenaufbau achten. Deshalb hier ein paar kleine Kniffe wie es schneller gehen kann.
1. Ladezeiten checken
Dazu gibt es eine ganze Reihe von Tools im Netz. Hier sollte man darauf achten das auch Hintergrundgrafiken, sowie Javascript und CSS-Dateien mit berücksichtigt werden. Ein einfaches Toolist zum Beisiel das von www.websiteoptimization.com
2. Grafiken optimieren
Die Datei-Größe der Grafiken lässt sich mit einer Reihe von Programmen verkleinern. Wer zum Beispiel mit Photoshop arbeitet findet im Menu unter Datei den Punkt Für Web seichern es öffnet sich ein neues Fenster. Oben den Reiter Optimiert auswählen. Auf der rechten Seite kann man jetzt die verschiedenen Datei-Formate und die Qualität einstellen. Bei JPG’s sollte eine Qualität von ca. 50% immer noch ausreichend sein, bei GIFS einfach mal schauen wie es mit 16,32 oder 64 Fraben aussieht.
Auch darauf achten das die Grafik in der Breite und Höhe abgespeichert wird mit der sie auch angezeigt wird. Allein die verkleinerte Darstellung auf einer Website (also zum Beisiel eine 1024*768 Grafik mit 100*100 einbinden) führt nicht zu dem gewünschten Ergebnis, da ja trotzdem die komplette Grafik geladen werden muss.
Und man sollte auch den Browser-Cache nutzen, gerade bei Menu und Layout-Grafiken nicht uninteressant. Hier ein Beispiel
3. CSS optimieren
Hier sollte man darauf achten das immer nur die CSS-Dateien eingebunden werden die auch benötigt werden. Und nach Möglichkeit auf Grafiken die über CSS eingebunden werden, in der Regel Hintergründe, komplett verzichten. Diese werden in jedem Fall mit geladen unabhänmgig davon ob sie nun angezeigt werden oder nicht. Außerdem kann man natürlich auch den Browsercache nutzen was sich besonders auf Seiten mit häufig wiederkehrenden Besuchern empfiehlt. Hier ein kleines Tutorial dazu.
4. HTML-Code prüfen
Mit ein paar Tricks lässt sich auch hier der Seitenaufbau beschleunigen. einfach mal alles rausnehmen was nicht unmittelbar wichtig für den Inhalt der Seite ist (Flashteaser etc., Javascripte,Widgets,Ads…) und dann mal die Seite testen, wird der Inhalt noch korrekt dargestellt? Wenn ja jetzt schrittweise die einzelnen Elemente wieder hinzufügen, und immer wieder testen ob die Seite sich noch schnell aufbaut oder nicht. Schnell werden die Showstopper enttarnt sein. Für die Elemente sollte man sich überlegen ob man sie nicht erst mit dem onLoad Event nachlädt.
Dafür den <body> erweitern. <body onload=”ladenachfunktion()”> In eurer Javascript ladenachfunktion sorgt ihr dann dafür das die restlichen Inhalte nachgeladen werden.
Probiert auch mal in dieser Javascript-Funktion aus mit document.write eure Widgets oder Ads einzubinden. Oder nutzt innerHTML
Da muss man ein wenig ausprobieren, der Aufwand lohnt sich aber.
5. HTML Code gzip übertragen
Zu guter letzt kann man jetzt auch noch die Möglichkeit der gzip Übertragung von HTML-Code nutzen. dadurch verringert sich das Volumen auf bis zu einem 10tel der Originalgröße. Alle gängigen Browser unterstützen die Möglichkeit. Am einfachsten geht das mit dem einbinden von gzdoc.php den Code und ein Beispiel gibt es auf zend.com







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